Lernen geschieht auch in einer dualen Berufsausbildung

Lernen wird meist mit Schule oder Hochschule verbunden. Doch Bildung und Lernen geschieht überall: in allen „Bildungseinrichtungen“ und außerhalb. Vielfach wird das „Lernen im Prozess der Arbeit“ von den Schulen zu wenig beachtet. „Lernen im Prozess der Arbeit“ kann sehr früh beginnen auch im Kindergarten, in allen Schularten kann der Mensch durchs Tun, mit Werkzeugen und Materialien sich bilden und etwas lernen. Wichtig wäre daher weg zu kommen von der Fixierung „nur das Abitur bringt meinem Kind Glück, ich möchte meinem Kind alle Lebenschancen ermöglichen“. In der Schweiz durchlaufen 2/3 der Schüler eine duale Berufsausbildung und wenn sie wollen können sie später in eine Fachhochschule gehen, Viele Vorstandsmitglieder in großen Unternehmen haben diesen Weg durchlaufen. Übrigens: 70% aller Innovationen entwickeln dual ausgebildete Fachkräfte. Wenn es gelingt, dass Lehrer und Eltern das wahrnehmen, dass es verschiedene gleichwertvolle Lernwege gibt wäre schon viel gewonnen. Ein letztes: Es ist für jeden Lehrer lehrreich und bildungsfördernd immer mal wieder ein paar Wochen in einem Betrieb einen „normalen“ Job zu machen (was man natürlich auch fachlich kann) Das hilft sehr die Realität vieler Menschen (Eltern und Jugendlicher) im Blick zu behalten

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